Winter-Streit um die Dampferstege am Starnberger See

Die Gemeinden am See wollen, dass die Seenschiffahrt Starnberger See die verriegelten Dampferstege wieder öffnet. Schifffahrts-Geschäftsführer Walter Stürzl kommt Anfang Dezember nach Münsing.

Münsings Bürgermeister Michael Grasl teilte den Termin in der Gemeinderatssitzung mit. Er hatte Stürzl im Namen der Kommunen Berg, Bernried, Seeshaupt und Münsing einen Brief geschrieben. Darin bitten die vier Bürgermeister die Seenschifffahrt, die Absperrbalken an den Stegen wieder zu entfernen.

Die Stege seien auch im Winter für Urlauber und Familien ein Ausflugsziel und stellten ein Stück Lebensqualität und Kulturgut am Starnberger See dar. Die Schifffahrt sollte nach Ansicht der Gemeinden „größtes Interesse daran haben, ein positves Image zu pflegen und sich auch ihren Gästen aus den Anliegergemeinden mehr zu öffnen“. Die Fremdenverkehrsvereine teilten diese Meinung. Die Bürgermeister schlagen vor, die Barrikaden durch Schilder mit der Aufschrift „Kein Winterdienst ­ Betreten auf eigene Gefahr“ zu ersetzen

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