Schnapszahl-Tag: Mit der Fähre über den Starnberger See zur Hochzeit

Am Schnapszahl-Tag 08.08.08 haben viele Brautpaare in Deutschland trotz Regen und Wind an den ungewöhnlichsten Orten geheiratet.

Im Schlösschen auf der Roseninsel im Starnberger See heirateten am Freitag acht Paare im Halbstundentakt. Die romantische Kulisse mussten sie allerdings mit einer kurzen, aber schwankenden Überfahrt in kleinen Fähren bezahlen, auf denen sie Wind und teilweise Regen ausgesetzt waren. Andreas Such und Ulrike Schröck hatten sich ihren Termin extra früh gesichert, zum erstmöglichen Zeitpunkt vor einem halben Jahr. „Wir wollten unbedingt hier heiraten, weil es einfach traumhaft schön ist“, sagte Schröck.

Auch auf der Zugspitze sagten fünf Paare „Ja“. Wie einmal im Monat üblich hatte der Garmisch-Partenkirchener Standesbeamte Hermann Gerg dort das höchstgelegene Trauzimmer der Republik hergerichtet. Eines der Paare machte sich sogar zu Fuß auf den Weg zur Trauung. Das Wetter habe aber nicht mitgespielt, bedauerte Gerg. Normalerweise gebe es vom Trauungsraum einen sehr schönen Blick auf die österreichischen Gipfel, dieses Jahr sei aber die meiste Zeit nur Nebel zu sehen gewesen. Die Brautpaare seien aber trotzdem glücklich gewesen.

Übrigens: Das Standesamt auf der Roseninsel im Starnberger See ist schön. Und aber auch teurer. 600 bis 800 Euro kostet eine Hochzeit am Starnberger See – hinzu kommt die Bezahlung des Ruderers, der die Hochzeitsgesellschaft übersetzt!

gefunden im Focus

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